Wer bist du denn? – Der neue Sneaker Rescue Blog

Wie ihr sicher bereits mitgekriegt habt, gibt es jetzt zusätzlich zu unseren Instagram-Seite auch einen Blog von Sneaker Rescue! Alle zwei Wochen kommt ein neuer Blogpost zu allem, was euch interessiert und beschäftigt. Es gibt nicht nur brandaktuelle News über unsere Arbeit und alle Kooperationen, die wir für euch am Start haben, sondern viele Ein- und Ausblicke rund um die Sneakerreparatur und Nachhaltigkeit.  

Aber wer steckt eigentlich hinter dem Ganzen hier? Ich bin Jaci (eigentlich Jacqueline), 18 Jahre alt und habe vor kurzem mein Abitur gemacht. Wenn ich nicht grad meine Nase in ein Buch stecke, gehe ich Tanzen, Reiten oder beschäftige mich mit dem Thema Umweltschutz. Da spielt Nachhaltigkeit dann natürlich auch eine große Rolle. In der Oberstufe war ich Teil der Umwelt-AG meiner Schule, mit der wir viele coole Aktionen auf die Beine gestellt haben, und neuerdings bin ich auch bei #fridaysforfuture aktiv. Als schreibbegeisterter Öko feier ich das Konzept von Sneaker Rescue mega und freue mich darauf, euch in Zukunft mit diesem Blog über alles am Laufenden zu halten!  

Damit ihr mich ein bisschen besser kennenlernen könnt, will ich heute mal auf ein Thema eingehen, das mir persönlich sehr wichtig ist, das heute irgendwie jeden etwas angeht und dem sich Sneaker Rescue ja auch gewissermaßen widmet: Nachhaltigkeit. Wenn der ein oder andere jetzt genervt die Augen verdreht und sich nur so denkt: „Das kann ich echt nicht mehr hören!“, muss ich euch teilweise Recht geben – denn inzwischen kann man dem ganzen Hype nicht mehr entziehen: Seit den Ergebnissen der Europawahl (oder eigentlich auch schon früher) werfen alle Politker mit Begriffen wie „Klimaschutz“, „Ökologischer Fußabdruck“ oder „CO2-Emissionen“ nur so um sich, im Supermarkt werden in ellenlangen Regalreihen bio, vegane oder ökologische Produkte angepriesen und plötzlich gibt es Leute, die nur noch Dinge essen, die freiwillig von irgendwo runterfallen, um so die Erde zu retten. Klar, dass man irgendwann einfach den Überblick verliert und vielleicht sogar entnervt den Versuch, etwas bei sich zu verändern, aufgibt. Aber hey, wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt, ohne schreiend euer Handy oder euren Laptop wegzuwerfen, dann sagt das doch schon etwas über eurer Durchhaltevermögen aus!   

Denn eigentlich geht Nachhaltigkeit auch ohne radikale Umstellungen im Alltag, wenn man es einfach langsam angehen lässt. Hier will ich auch nochmal gesagt haben: Es ist die persönliche Entscheidung jedes Einzelnen, wie viel er in seinem Leben verändern möchte, um etwas zum Umweltschutz beizutragen. Während der eine sich vegetarisch ernährt, sieht der andere seinen Einsatz darin, seinen Klamottenkonsum zu reduzieren. Das ist jedem selbst überlassen und man kann als Außenstehender nicht bewerten, ob eine Veränderung „zu wenig“ oder „nicht gut genug“ ist, denn jeder sollte einfach so viel tun, wie er eben kann und will. 

Aber wie kann man denn letztendlich Umweltschutz in seinen Alltag integrieren, ohne sich hunderte Artikel aus Fachzeitschriften oder sogar Studien zu dem Thema durchlesen zu müssen, bei denen man nur die Hälfte versteht und am Ende keinerlei wirkliche Infos bekommt?  

Am Anfang könnt ihr euch überlegen: „Was ist mir wichtig? In welchem Lebensbereich kann ich oder bin ich bereit dazu, auf etwas zu verzichten? Wo kann ich vielleicht sogar Neues ausprobieren, dass nachhaltig ist und gleichzeitig auch cool für mich?“  

Denn dass Nachhaltigkeit nicht immer mit Einschränkungen verbunden ist (ganz im Gegenteil!), seht ihr ja auch bei Sneaker Rescue: Obwohl – oder gerade weil – ihr unglaublich viel mit euren Sneakers erlebt habt, sind die irgendwann nicht mehr so fresh und ihr denkt, es sei Zeit, sie in Tonne zu kicken, dabei wollt ihr euch gar nicht von ihnen trennen. Na dann genügt eine WhatsApp oder eine E-Mail mit einem Bild eurer Lieblingstreter an uns und schon können wir darüber quatschen, welche Reparaturen für sie in Frage kommen. Wenn eure Sneaker dann wieder bei euch zuhause ankommen, sehen sie aus wie neu und ihr könnt zurück auf Reisen mit ihnen gehen. So hast du mega easy was Gutes für dich selbst getan und nachhaltig gehandelt – denn jetzt musst du dir ja kein neues Paar Sneaker kaufen und hast also deinen Konsum reduziert! 

Wie gesagt, hilft es oft, zu Beginn klein anzufangen und sich einen Bereich rauszusuchen, in dem man etwas verändern will. Das könnte unter anderem Lebensmittelverschwendung, (Klamotten-)Konsum, Ernährung, Plastikmüll oder Reisen sein, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Ihr könnt versuchen, bewusster einkaufen zu gehen, euch eine „Klamotteneinkaufsgrenze“ zu setzen (also nur eine bestimmt Anzahl an Klamotten im Monat/ im Jahr zu kaufen), ein wenig oder vielleicht sogar ganz auf Fleisch zu verzichten oder nur noch mit dem Zug reisen – jenachdem, wie eure Möglichkeiten sind.  

Eine gute Plattform, um weitere Inspiration zu bekommen, ist meiner Meinung nach Instagram: Zahlreiche Blogger geben viele hilfreiche Tipps, so muss man nicht selbst unendlich recherchieren, sondern bekommt einen Anstoß oder eine neue Idee, wenn man ganz relaxed durch seinen Instagramfeed scrollt. Auch unter verschiedenen Hashtags kann man immer wieder viel Neues entdecken. Natürlich kann man auch direkt im Internet recherchieren, wenn man bereit ist, ein wenig Zeit und Anstrengung in die Sache zu investieren. Jedoch versuchen immer mehr Websites und auch Magazine mit knapp zusammengefassten und einfachen Artikeln das Thema Nachhaltigkeit zu beleuchten, sodass man diese Möglichkeit auch in Betracht ziehen kann. 

Ich hoffe, dass diese Tipps euch helfen und motivieren! Natürlich interessiert mich jetzt auch, was ihr eigentlich so über das Ganze denkt: Wo seid ihr nachhaltig in euren Alltag und habt ihr noch mehr Tipps? Was haltet ihr von diesem neuen Format und welche Themen interessieren euch besonders? Lasst mir gerne euer Feedback da!  

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